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Was kostet eine Hundeversicherung?

Die Kosten einer Hundeversicherung können stark variieren und hängen von verschiedenen Faktoren ab. Es gibt verschiedene Hundeversicherungen, die Hundehaftpflichtversicherung ist in der Regel günstiger als eine Krankenversicherung für Hunde. Außerdem gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Anbieter, aber der Preis hängt auch vom Umfang der Leistungen und bestimmten Eigenschaften des Hundes ab.

Kosten einer Hundeversicherung vergleichen

Auf der Suche nach einer guten Hundeversicherung spielt der Preis eine große Rolle, natürlich möchte man eine möglichst günstige Versicherung finden und auf keinen Fall zu viel bezahlen. Hierbei kann Tinki.de helfen. Wir vergleichen nicht nur 100% unabhängig die Preise der einzelnen Hundeversicherung, sondern bieten auch alle Informationen, die Sie brauchen um eine gute Hundeversicherung zu einem fairen Preis abschließen zu können. Auf dieser Seite lesen Sie alles über die Kosten einer Hundeversicherung, warum es Unterschiede in den Preisen einer Hundeversicherung gibt, woher diese Unterschiede stammen und letztendlich welche Kosten durch eine Hundeversicherung gedeckt werden.

Wie teuer ist eine Hundeversicherung?

Mit einer Hundeversicherung kann man seinen Hund gegen relativ geringen Kosten gegen medizinische Kosten oder sich selbst gegen durch den Hunde entstandene Kosten versichern. So ist man in jedem Fall abgesichert gegen finanzielle Risiken die durch den Hund entstehen können. Hundeversicherungen variieren stark im Preis, die günstigsten Hundehaftpflichtversicherungen beginnen bereits bei circa 35 Euro pro Jahr und Hundekrankenversicherungen gibt es für circa 30 Euro pro Monat. Wenn man davon ausgeht, dass ein Hundeleben im Durchschnitt 10 Jahre dauert, dann bezahlt man für eine Hundehaftpflichtversicherung 350€ und für eine Hundekrankenversicherung 3600€. Haftpflichtschäden sind selten geringer als 350€, falls der Hund also auch nur einmal in seinem Leben einen Haftpflichtschaden verursacht, hat sich die Hundehaftpflichtversicherung schon gelohnt. Die Versicherung zahlt nämlich für alle Schäden, die der Hund an Dritten verursacht. Hierunter fallen Sachschäden, Vermögenschäden und Personenschäden und 6- oder sogar 7-stellige Haftpflichtschäden sind keine Seltenheit, vor allem wenn Menschen verletzt werden. Damit man für diese Schäden nicht mit seinem Besitz und Vermögen haftet, sollte eine Hundehaftpflichtversicherung also Pflicht sein, für jeden verantwortungsbewussten Hundebesitzer. Genauso verhält es sich mit der Hundekrankenversicherung, 3600€ die man über das gesamte Hundeleben bezahlt, kling zunächst sehr hoch. Die regelmäßigen Kosten für Vorsorgemaßnahmen wie Impfungen oder Entwurmung sind gering und gut in das Haushaltsbudget einzuplanen. Doch schnell ist ein Unfall passiert, oder der Hund wird krank. Ist man dann immer noch in der Lage die Kosten zu tragen? Wenn der Hund operiert werden muss, muss nicht nur der Eingriff selbst gezahlt werden, sondern auch die Narkose, Verbandsmaterial, Medikamente, Nachsorge und wohlmöglich sogar ein Aufenthalt in der Tierklinik. Auch wenn der Hund zum Beispiel zu einem Spezialisten überwiesen werden muss, kann die Rechnung hoch ausfallen. So kann ein einziger Krankheitsfall oder Unfall bereits teurer sein als die Hundekrankenversicherung für ein gesamtes Hundeleben. Ist man im Ernstfall nicht in der Lage eventuelle Kosten selbst zu tragen, oder möchte sich einfach gegen das finanzielle Risiko absichern, sollte auf jeden Fall eine Hundekrankenversicherung abgeschlossen werden.

Woher stammen die Unterschiede bei den Preisen verschiedener Hundeversicherungen?

Der Preis einer Hundeversicherung ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Hierzu zählen Eigenschaften und Bedürfnisse des Hundes, Wünsche und Vorlieben von Herrchen oder Frauchen und auch die verschiedenen Anbieter von Hundeversicherungen haben alle so ihre Eigenheiten. Den Preis einer Hundeversicherung nennt man auch Prämie, diese muss regelmäßig gezahlt werden, damit der Versicherungsschutz bestehen bleibt. Zu einem bestimmten Grad kann die Prämie durch den Versicherungsnehmer mitbestimmt werden. Indem bestimmte Versicherungsbedingungen gewählt werden, steigt oder sinkt die Prämie. Als Faustregel gilt: je umfangreicher der Versicherungsschutz, desto höher die Prämie.

Rasse

Die Rasse eines Hundes kann sowohl die Prämie einer Hundehaftpflicht, als auch die Prämie einer Hundekrankenversicherung beeinflussen. Einige Rassen werden zu den sogenannten Kampfhunden gezählt, denen ein höheres Aggressionspotential nachgesagt wird. Die Hundehaftpflicht ist für diese Hunde teurer, da laut Versicherer ein größeres Risiko besteht, dass der Hund Schaden verursacht, und die Hundekrankenversicherung kann teurer sein, da ein größeres Verletzungsrisiko besteht. Andere Hunderassen haben zuchtbedingt eine größere Wahrscheinlichkeit bestimmte Krankheiten zu entwickeln und lassen dadurch die Prämie steigen.

Größe

Außerdem ist es häufig so, dass eine Hundeversicherung für große Hunde teurer ist als für kleine Hunde. Große Hunde verursachen in der Regel höheren Schaden aufgrund von Größe und Kraft, wenn ein Schäferhund ein Kind anspringt hat das ganz andere Folgen, als wenn ein Chihuahua ein Kind anspringt. Um auf dieses unterschiedlich hohe Risiko zwischen einzelnen Hunderassen einzugehen, verlangen Versicherer eine entsprechend höhere Prämie. Dies gilt auch für Hundekrankenversicherungen. Behandlungen von großen Hunden kosten mehr Zeit, Medikamente, Verbandsmaterial und Mühe. Daher sind auch die Prämien von Hundekrankenversicherungen entsprechen an den Größenunterschied angepasst.

Selbstbeteiligung

Mit der Selbstbeteiligung ist der Anteil der Kosten gemeint, den der Hundebesitzer in einem Ernstfall unter Umständen selbst dazu zahlen muss. Je nach Versicherer und Versicherung ist dies entweder ein fester Betrag oder ein prozentualer Anteil an den Kosten. Bei den Hundekrankenversicherungen ist es üblich, dass die Selbstbeteiligung ein Prozentsatz der Kosten ist. Üblicherweise sind das 20% der Gesamtkosten. Hundekrankenversicherungen kann man allerdings auch ohne Selbstbeteiligung abschließen, dann ist die Prämie etwas höher, man muss dann im Ernstfall aber nichts dazu zahlen. Die Hundekrankenversicherung von Petplan regelt das allerdings etwas anders, hier wird, je nach Versicherungspaket, eine Selbstbeteiligung von 20 oder 40 Euro gezahlt. Dies ist nicht pro Schadensfall, sondern jedes Mal wenn Tierarztrechnungen eingereicht werden. Sammelt man also Rechnungen und reicht mehrere gleichzeitig ein, so muss man trotz mehrerer Schadensfälle nur einmal die Selbstbeteiligung zahlen. Doch Vorsicht: bei Petplan dürfen Rechnungen nicht älter als ein Jahr sein.
Die Selbstbeteiligung bei Hundehaftpflichtversicherungen ist in der Regel kein prozentualer Anteil des Schadens, sondern ein fester Betrag und liegt zwischen 150 und 500 Euro. Das heißt, falls Schaden geringer, oder genauso hoch wie die Selbstbeteiligung ist dann muss dieser selbst gezahlt werden. Die Versicherung zahlt nur, was über die Selbstbeteiligung hinaus geht. Eine Selbstbeteiligung bei einer Hundehaftpflichtversicherung macht Sinn, wenn man bereit ist kleine Schäden selbst zu zahlen und sich vor allem gegen die großen finanziellen Risiken absichern möchte, dafür fällt die Versicherungsprämie auch geringer aus. Mit der Höhe der Selbstbeteiligung kann der Versicherungsnehmer die Versicherungsprämie mitbestimmen. Hier gilt: je höher die Selbstbeteiligung, desto geringer die Prämie.

Umfang der Leistungen

Die Versicherungsprämie steht immer im Verhältnis zu dem Umfang der Leistungen einer Versicherung. Hier gilt: je umfangreicher der Versicherungsschutz, desto höher die Prämie. Da verhält es sich bei Hundeversicherungen genauso wie bei Versicherungen für Menschen. Je mehr Schutz man möchte, desto mehr muss man bezahlen. Da der Versicherungsnehmer selbst wählen kann, ob er für die Hundekrankenversicherung ein Basispaket, ein Luxuspaket oder doch nur eine OP Versicherung abschließen möchte, kann man mit dem Umfang der Leistungen die Höhe der Prämie selbst bestimmen. Auch bei Hundehaftpflichtversicherungen gibt es verschiedenen Versicherungspakete, diese unterschieden sich vor allem in der Deckungssumme und der Selbstbeteiligung. Pakte mit umfangreicherem Schutz kosten auch hier mehr.

Alter

Während für Hundekrankenversicherungen das Alter des Hundes wichtig ist, kann bei der Hundehaftpflicht das Alter des Hundebesitzers eine Rolle spielen.
Wie bei Menschen auch, steigt bei Hunden mit dem Alter das Risiko auf Krankheit, auch die Knochen und Gelenke werden weniger strapazierfähig und so verletzen sich ältere Hunde schneller als junge Hunde. Die Versicherungsanbieter wissen dies und dementsprechend sind Hundekrankenversicherungen teurer für ältere Hunde. Manche Anbieter versichern auch keine Hunde mehr, die ein bestimmtes Alter überschritten haben. Eine Hundekrankenversicherung sollte also immer rechtzeitig abgeschlossen werden.

Zahlweise

Bei den meisten Hundeversicherungen gibt es die Möglichkeit monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich zu zahlen. Und je nachdem was man wählt kann dies Einfluss auf die Versicherungsprämie haben. Da jeder Zahltermin mit Verwaltungsaufwand verbunden ist, ist es am günstigsten wenn man die Versicherungsprämie jährlich zahlt. Ein monatlicher oder vierteljährlicher Zahltermin ist zu empfehlen, wenn nicht genug Geld angespart ist um einmal im Jahr die größere Summe eines jährlichen Zahltermins zu bezahlen.

Deckungssumme

Die Kosten einer Hundeversicherung richten sich auch nach der Deckungssumme für die sich der Versicherungsnehmer entscheidet. Je höher die Deckungssumme, desto höher die regelmäßigen Kosten. Allerdings sollte man sich nicht aufgrund der Kosten für eine geringere Deckungssumme entscheiden. Ist die Deckungssumme nicht hoch genug, muss man dann im Ernstfall trotzdem dazu bezahlen. Vor allem bei Hundehaftpflichtversicherung ist eine ausreichend hohe Deckungssumme wichtig, minimal 3 Millionen Euro sollten versichert sein.

Gegen welche Kosten sichert man sich mit einer Hundeversicherung ab?

Mit den beiden Arten von Hundeversicherung kann man sich gegen unterschiedliche Arten von Schaden absichern. Die Hundehaftpflicht übernimmt Schäden die an Dritten entstehen, und die Hundekrankenversicherung übernimmt medizinische Kosten die der Hund verursacht.
Eine Hundehaftpflichtversicherung sichert gegen Sachschäden, Mietschäden und Personenschäden ab, die der Hund an Dritten verursacht. Hierbei kann man an Schäden an Möbeln von Freunden denken, bei denen der Hund mit zu Besuch war. Oder Schäden die entstehen, falls der Hund auf die Straße läuft und ein Autofahrer bei einem Ausweichmanöver einen Unfall baut. Auch ist man gegen Schadensanspruch versichert der entsteht, falls der Hund einen Menschen beißt. Hier werden unter anderem Schadensersatz, Behandlungskosten, Nachsorge, Rehabilitationsmaßnahmen, Arbeitsausfall und Wiedereingliederung in den Beruf gezahlt. Auch funktioniert die Hundehaftpflicht als passive Rechtsschutzversicherung. Stellt die Versicherung fest, dass der Versicherungsgegner keinen Schadensanspruch hat, und dieser versucht dann den Schaden vor Gericht geltend zu mache, so zahlt die Hundehaftpflichtversicherung Gerichts- und Anwaltskosten um den Schaden vor Gericht abzuwehren. Außerdem bieten einige Anbieter die Möglichkeit einen Forderungsausfall mitzuversichern. Das heißt, dass dann auch Eigenschäden, die von fremden Hunden verursacht wurden bezahlt werden, sofern der Besitzer des fremden Hundes keine Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen hat und selbst nicht in der Lage ist den Schaden zu bezahlen.
Eine Hundekrankenversicherung bezahlt medizinische Kosten die durch den Hund entstehen. Welche Kosten und die Höhe der Kosten die übernommen werden hängt vom Versicherungspaket ab. Es gibt eine Krankenvollversicherung für Hunde, die alle Tierarztkosten deckt, regelmäßige Vorsorge wie Impfungen oder Entwurmung. Aber auch Operationen, Behandlungen durch Spezialisten und sogar den Aufenthalt in Tierkliniken. Eine andere Form der Hundekrankenversicherung ist die Hunde OP Versicherung. Hierbei werden nur Kosten gedeckt, die im Zusammenhang mit einer Operation entstanden sind. Je nach Anbieter ist das entweder nur die Operation und die unmittelbare Nachsorge, oder aber alle Kosten ab der Diagnose und bis zu 30 Tagen Nachsorge. Außerdem gibt als Unterart der Hundekrankenversicherung den reinen Unfallschutz. Hierbei werden dann ausschließlich Kosten übernommen die durch einen Unfall entstanden sind. Also zum Beispiel Operationen oder Rehabilitationsmaßnahmen. Welche Hundekrankenversicherung die beste ist, hängt immer von Hund und Herrchen ab. Möchte man sich nur gegen die unerwarteten Kosten versichern, empfiehlt sich eine OP Versicherung oder ein Unfallschutz.