Was tun gegen Trennungsangst bei Hunden
10 February 2017
Merken Sie, dass ihr Hund ein Problem damit hat alleine zu Hause zu sein? Spielen Sie bereits mit dem Gedanken, dass dieses Verhalten mit Trennungsangst zu tun haben könnte? Trennungsangst bei Hunden ist ein sehr verbreitetes Problem, erfahren Sie hier mehr.
Glauben Sie, dass ihr Hund Trennungsangst hat?
Eigentlich gar nicht so unwahrscheinlich, denn Trennungsangst tritt bei Hunden häufiger auf. Tinki.de erklärt, warum diese Angst bei Hunden eigentlich ganz normal ist. Wir zeigen ihnen auf woran Sie dieses Verhalten erkennen können und vor allem wie es schließlich daran geht dieses Verhalten zu verändern. Trennungsangst bei Hunden ist kein wirklich großes Problem!
Das Verhalten ihres Hundes kann auf seine nahen Verwandten bei Wölfen zurückverfolgt werden. An sich sind Hunde Rudeltiere, dass bedeutet diese sind es nicht gewöhnt die gesamte Zeit alleine zu sein und ignoriert zu werden. Sie müssen ihrem Welpen daher schon in den ersten Tagen beibringen, wie es später laufen soll. Insbesondere wenn ihr Hund älter wird ist es wichtig, dass Sie jederzeit mit gutem Beispiel vorran gehen. Ihr Hund wird ihn ihnen immer den Rudelführer sehen, also seien Sie ihm immer ein gutes Vorbild. Es ist daher unglaublich wichtig, dass Sie früh begreifen das ihr Verhalten direkte Konsequenzen auf das Verhalten ihres Hundes hat. Seien Sie immer ein Vorbild für ihren Hund.
Daran erkennen Sie Trennungsangst bei Hunden
Trennungsangst bei Hunden ist an sich sehr einfach erkennbar. Ihr Hund wird viel bellen und jaulen und versuchen auf sich aufmerksam zu machen. Dieses Verhalten kommt einem gesprochenen „Kümmer dich gefälligst um mich“ gleich. Andere Verhaltensweisen können etwa mutwillige Zerstörung von Gegenständen und Dingen aber auch das urinieren im Haus sein. Trennungsangst fokussiert sich dabei meistens am stärksten auf den Besitzer. Hunde sind dann nicht selten anhänglich und können nicht alleine bleiben. Ihr Hund wird ihnen überall hin folgen und versuchen möglichst viel Zeit in ihrer Nähe zu verbringen.
Was tun, wenn ein Traumatisches Erlebnis der Grund ist?
Ein weiterer Grund für Trennungsangst kann sein, dass ihr Hund etwa traumatische Erfahrungen gemacht hat und aus diesem Grund nicht mehr alleine bleiben möchte. Gründe könnten zum Beispiel Feuerwerkskörper oder andere plötzlich laute Geräusche sein. Daher kann es sein, dass ihr Hund immer, wenn er alleine ist eben genau an dieses Ereignis erinnert wird und deshalb zwanghaft ihre Nähe sucht. Es ist daher an diesem Punkt wichtig, ihrem Hund zu zeigen das trotzdem alles in Ordnung ist und er sich keine Sorgen zu machen braucht. Bringen Sie ihm Aufmerksamkeit entgegen und zeigen Sie ihm das wirklich alles Inordnung ist. Wenn Sie alleine nicht weiter kommen, kann es auch helfen einen Erfahrenen Hundetrainer zu beauftragen der ihnen beiden dabei hilft das Problem zu lösen.
Tinki.de hat einige Tipps für den Umgang mit Trennungsangst
- Steigern Sie langsam die Zeit die ihr Hund alleine zuhause verbringt.
- Schauen Sie, dass ihr Hund nicht an üblichen Verhaltensweisen merkt, dass Sie gleich gehen werden. Seien Sie so neutral wie möglich um ihm nicht schon vor dem eigentlichen gehen ein schlechtes Gefühl zu geben.
- Bringen Sie ihm bei unabhängig zu sein. Sie können dies etwa dadurch erreichen indem Sie ihm etwa nicht 24h am Tag Aufmerksamkeit geben. Ein Beispiel wäre etwa nur mit ihrem Hund zu spielen, wenn Sie es wirklich wollen und nicht wenn er mit einem Spielzeug zu ihnen kommt.
- Eine Kiste oder auch Bench genannt kann eine sehr gute Sache sein um ihrem Hund Sicherheit und Geborgenheit zu geben, wenn Sie das Haus verlassen. Je früher Sie das Kistentraining beginnen, desto schneller und erfolgreicher wird dieses seien. Die Kiste müssen Sie sich dabei nicht als Gefängnis vorstellen, Sie dient viel mehr als bekannter und sicherer Ort für ihren Hund.
- Das letzte Tool kann ein DAP-Diffusor sein. Diese sorgen dafür, dass ein bestimmter Geruch abgeben wird in der Zeit in der Sie nicht vor Ort sind. Sinn dahinter ist ihrem Hund mit diesem Geruch ein vertrautes Gefühl zu geben.